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2021


« Goodbye, Hello » von Mitgliedern des Kunstraum Varel 

Abschied vom Alten Zollamt 

Sechs Jah­re war der Kunst­raum Varel e.V. zu Gast im Alten Zoll­amt am Hafen bei Alex­an­dra und Olaf Mer­gi­li. Jetzt nah­men die Künst­ler Abschied von den dor­ti­gen Räum­lich­kei­ten und fin­den in der Kunst­werk — Art Gal­le­ry in der Neu­müh­len­stra­ße eine neue Blei­be. Das denkmal-geschützte Alte Zoll­amt soll saniert und reno­viert werden.

Mit der Aus­stel­lung « Good­bye, Hel­lo » wür­dig­te der Kunst­raum Varel e.V. noch ein­mal Ver­gan­ge­nes und zeig­te Gegen­wär­ti­ges von alten und neu­en Mit­glie­dern, in Erin­ne­rung an die schö­ne Zeit im Alten Zoll­amt und mit hoff­nungs­vol­lem Blick auf Zukünftiges.

The­ma­tisch nah­men Mat­thi­as Lan­ger (“Ver­kauf­te Erin­ne­run­gen”, Holz­la­sur), Eri­ka Wag­ner (“Meta­mor­pho­sen”, Holz­schnitt) und Hel­mut Wahm­hoff (“Tri­pty­chon Hel­lo — Good­bye”, Acryl und Blatt­gold) kon­kret Bezug auf die Situa­ti­on des Rück­blicks, wobei Letz­te­rer auch eine Hom­mage an den “Eisen­mann” vor dem Alten Zoll­amt einschließt.

Hein Boh­len (Holz­schnitt), Mar­ti­na Hanfeld (Krei­de und Gra­fit) und Anne Ment­zen (Text) knüpf­ten an frü­he­re Aus­stel­lun­gen an, die für sie von beson­de­rer Bedeu­tung waren. Nor­bert Frie­be dank­te mit einem Tul­pen­strauß (Ölma­le­rei) und ent­wi­ckel­te im zur Aus­stel­lung ver­öf­fent­lich­ten Begleit­heft Par­al­le­len zwi­schen sei­nem Motiv und der Ent­wick­lung des Kunst­raums. Die­ter Mach erin­ner­te sich an die ers­te Zeit in Varel und sei­ne Ent­de­ckung der Gro­den­land­schaft; er zeig­te eben­so wie Hajo Tesch­ner eine foto­gra­fi­sche Arbeit. 

Mit ihrem Bei­trag “Visi­ble, Invi­si­ble” öff­ne­te Nee­le E. Frisch den Blick in die Zukunft und auf die zukünf­ti­ge Zusam­men­ar­beit mit dem Kunst­raum in ihrer Kunst­werk — Art Gallery.

Eine Ver­nis­sa­ge zur Aus­stel­lung konn­te lei­der auf Grund der Ein­schrän­kun­gen durch Coro­na und unter win­ter­li­chen Bedin­gun­gen nicht stattfinden.

Die Aus­stel­lung « Good­bye, Hel­lo » war zu sehen vom 13. Novem­ber bis zum 19. Dezem­ber, immer sams­tags und sonn­tags von 13 bis 17 Uhr im Zoll­amt Varel, Am Hafen 1 in Varel.


«Heringe»

Arbeiten aus dem Kunstraum Varel

“Herings­leuch­ten”, 2021
© Hel­mut Wahmhoff

Mit der Aus­stel­lung zum The­ma «Herin­ge» mel­de­te sich der Kunst­raum Varel aus dem Lock­down zurück. Zu der Ver­nis­sa­ge am 10. Sep­tem­ber 2021 hat­te der Ver­ein den Ber­li­ner Dra­ma­tur­gen, Regis­seur und Autor Hol­ger Teschke ein­ge­la­den. Teschke hat­te in sei­nem Buch “Herin­ge” ein Por­trait des Fisches erstellt nebst kunst­his­to­ri­schen Bezü­gen, Rezep­ten und lexi­ka­li­schen Erläu­te­run­gen. In sei­ner Ein­füh­rung schil­der­te er die Geschich­te des Herings­fangs und schloss mit einem selbst ver­fass­ten iro­ni­sie­ren­den Dra­mo­lett über die Bedeu­tung des Herings.
Die Kunst­räu­mer hat­ten sich zum The­ma «Herin­ge» sowohl mit teils groß­for­ma­ti­gen Bil­dern und Foto­ar­bei­ten als auch mit Instal­la­tio­nen ein­ge­bracht.
Die Aus­stel­lung «Herin­ge» lief ursprüng­lich vom 10. Sep­tem­ber bis zum 22. Okto­ber 2021 und wur­de auf Grund beson­de­rer Nach­fra­ge bis zum 31.10. verlängert.


2020