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«Kunst im Turm»

Die Anmeldephase ist abgeschlossen.
Wie bedanken und bei den über 50 Einreichenden

Eine Überblickausstellung Vareler Künstlerinnen und Künstler

Ort: Was­ser­turm, Olden­bur­ger Stra­ße 62
Eröff­nung:: 30.8.2024 (geplant)
Die Aus­stel­lung läuft vor­aus­sicht­lich bis zum 15.9.2024

Gezeigt wer­den Wer­ke von:
Mari­on Bato­ro­wicz, Lui­sa Ber­taz­zo­ni, Hein Boh­len, Ingo Böh­ling, Robert But­zelar, Adel­heid Dem­mer, Sabi­ne Eisen­brand, Edgar Fischer, Ger­di­ne Frenck, Nor­bert Frie­be, Rena­te Garen, Gesa Gies­mann, Frie­del Gla­ne, Nadi­ne Gläss­ner, Mar­ti­na Han­feld, Andrea Haupt, Johan­nes Hem­men, Nina Hin­richs, Corin­na Höß­le, Hil­de Jor­dan, Muck, Mar­tin Krö­ger, Hen­ri­ke Krö­ger, Klaus-Jürgen Krö­ger, Rhea Kropp, Mat­thi­as Lan­ger, Tim Lorenz, Die­ter Mach, Pas­cal Mark­graf, Georg Milz­ner, Oli­ver Neu­mann, Jen­ni­fer Omu­mi, Jörg Pan­ne­mann, Sön­ke Pop­pe, Inge Pos­selt, Marie Char­lott Proll, Julia Rorig, Mela­nie Rundel-Milzner, Jochen G. Schim­mel­pen­ning, Dia­na, Vol­ker Schön­wart, Egon Schrö­der, Mari­on Schweer, Micha­el Sol­tau, Mar­ti­na Still, Mar­kus Tho­mas­ber­ger, Hel­mut Wahm­hoff, Chris­ti­na Wein­berg, Caro­la Wie­nes, Micha­el Zogall

Das Pro­jekt «Kunst im Turm» mit Vare­ler Künst­le­rin­nen und Künst­lern baut auf die sehr erfolg­rei­che Aus­stel­lung «Kei­ne Jury Kei­ne Prei­se» von 2022 auf und möch­te die­se aktua­li­sie­ren. Im Nach­klang an die ers­te Aus­stel­lung haben sich Kul­tur­schaf­fen­de gemel­det, um bei einer Fort­set­zung mit­zu­wir­ken. Ande­re Künst­le­rin­nen und Künst­ler sind inzwi­schen hin­zu­ge­zo­gen und wir­ken in Varel. «Kei­ne Jury Kei­ne Prei­se» hat­te über 550 Gäs­te wäh­rend der regu­lä­ren Öff­nungs­ta­ge ange­zo­gen, zusätz­lich waren mehr als 200 zur Eröff­nung und 100 zur Finis­sa­ge gekom­men. Die Aus­stel­lung zeig­te somit auf, dass es in Varel eine leben­di­ge Kunst­sze­ne jen­seits der Klas­si­ker Brü­cke, Beuys und Rad­zi­will gibt. Es ist dem Kunst­raum Varel e.V. wich­tig, dass die aktu­el­le Vare­ler Kunst anläss­lich des städ­ti­schen Doppelnull-Jubiläums abge­bil­det und doku­men­tiert wird. Zu so einem Anlass soll­te nicht nur zurück geblickt wer­den son­dern auch die Gegen­wart Beach­tung fin­den. Und um die Zukunft nicht zu ver­ges­sen, ver­an­stal­tet der Kunst­raum übri­gens auch eine Talente-Ausstellung mit Arbei­ten von Schüler*innen aus dem gan­zen Land­kreis, die am 14.6. eröff­net wird.

Der Was­ser­turm ist ein ganz beson­ders Wahr­zei­chen der Stadt, Er ist das höchs­te Gebäu­de; von außen eine Weg­mar­ke und von innen gleicht er mit sei­nen hohen Wän­den und einem nach innen gela­ger­tem Stütz­werk einer Kathe­dra­le. Hin­zu kommt der beson­de­re Trep­pen­ver­lauf, der auf jeder Eta­ge anders ver­läuft und unter­schwel­lig an die Biblio­thek der Umberto-Eco-Verfilmung «Der Name der Rose» erin­nert.
Die Aus­stel­lung ist als Über­blick­aus­stel­lung geplant. Um sie inhalt­lich bes­ser glie­dern zu kön­nen, hat sich der Kunst­raum ent­schie­den, einen the­ma­ti­schen Anstoß zu geben: Was­ser. Was­ser soll hier am Anfang von Asso­zia­ti­ons­ket­ten ste­hen. Was­ser ist Lebens­spen­der und gleich­zei­tig Tod­brin­ger. Es steht für Wachs­tum und Zer­stö­rung, es ist Teil der Land­schaft als Meer, See, Pfüt­ze oder Him­mel und in der nor­di­schen Mytho­lo­gie die Pfor­te zur Anders­welt. Was­ser soll der Anfang einer Asso­zia­ti­ons­ket­ten sein wie bei­spiels­wei­se von Flut über Ebbe bis zur Wüs­te oder: Denkt man an Leben gehö­ren auch Lebens­ent­wür­fe oder Lebens­wirk­lich­keit mit dazu.
Die Wer­ke, die gezeigt wer­den, kom­men aus den Berei­chen der Male­rei, der Zeich­nung, der Foto­gra­fie, der Video­kunst, der Skulp­tur, der Raum­in­stal­la­ti­on und der Konzeptkunst.

Als Teil des Begleit­pro­gramms wird es ein Jazz-Konzert geben. Grze­gorz G. Zgra­ja (Trom­pe­te) und Hein­rich Römisch (Kon­tra­bass) wer­den ihre Wasserturm-Musik auf­füh­ren und die spe­zi­el­le Archi­tek­tur und Akus­tik des Was­ser­turms mit in ihre Impro­vi­sa­ti­on einbeziehen.